NLZ - Nachwuchsleistungszentrum

Historie des NLZs

 

Bereits mit der Gründung des Vereins zur Saison 4 investierte der Verein in Liga 100.000 Euro in den Bau des Gebäudes für das Nachwuchsleistungszentrum. In den folgenden Saisons wurden ca. 50.000 pro Spielzeit in Personal und Scouting investiert. Es konnten in den Folgejahren zwar immer wieder Spieler aus dem NLZ geholt werden, keiner davon hatte aber die Perspektive im Kader für die Ligaspiele zu landen.

 

Mit dem Aufstieg in den 5. Liga wurde die Investiton in das NLZ höher und beliefen sich zunächst auf 100.000 jährlich und stiegen immer weiter an, bis man schließlich in Saison 15. 1.1 Mio Ausgaben hatte. Mit Stefano Aratore (OM, DM, AV, 21 Jahre, Stärke 28, Talent 22+) konnte in Saison 16 dann zum ersten Mal ein Spieler aus dem NLZ in den Kader berufen werden, der es in der Folge auch zu Einsätzen brachte.

 

In Saison 17 hatte die Bavaria mit Walfried Klug (IV, 20 Jahre, St 38, Talent 25+) den bis dato besten Fang aus dem NLZ gemacht. Er wurde schnell zum Stammspieler und war der Stolz der Nachwuchsarbeit. Schnell, zweikampfstark und mit wuchtigem Kopfball avancierte Klug zu einer echten Identifikationsfigur - auch weil er in der Aufstiegssaion 18 direkt in der Innenverteidigung gesetzt war. In 26 Spielen erzielte er 4 Treffer und konnte einen Notenwert von 2,62 vorweisen. Sensationell für einen Innenverteidiger.

 

Ein Jahr später kam mit Sem Leemans (IV, 20 Jahre, St 35, Talent 33+) ein weiterer Innenverteidiger aus der eigenen Jugend, der allerdings aufgrund seiner Verletzungshistorie nicht den selben Weg wie Klug ging.

 

Der Klassenerhalt in Liga 4 führte allerdings dazu, dass die Prioritäten neu gesetzt werden mussten. Das Leistungszentrum konnte in der aktuellen Form keine brauchbaren Spieler mehr generieren, trotzdem waren die Kosten mit 1 Mio hoch aber noch stemmbar. Das Geld für einen notwendigen Ausbau des NLZs wurde nicht in die Hand genommen, stattdessen flossen die Einnahmen in den Ausbau des Stadions und in den Kader, um die 4. Liga zu halten.

 

In Saison 25 wurde dann die Entscheidung getroffen, die Kosten für den Nachwuchs nahezu komplett einzusparen. Das Gebäude ließ man zunächst noch stehen. Personal und Scouting wurden auf insgesamt 150.000 Euro herunter gefahren.

 

Nach dem Aufstieg in Liga 3 in der Saison 31 wurde dann wieder etwas mehr in den Nachwuchs investiert. Insgesamt wurden hier jährlich wieder Kosten in Höhe von ca. 1 Mio veranschlagt. Wirklich brauchbare Spieler konnte hier aber nicht gewonnen werden. Die Spieler aus dem NLZ wurden umgehend wieder verkauft und insgesamt war das NLZ damit ein Nullsummenspiel.

 

Erst in Saison 36 und mit dem Bau des Kleinen Stadions wurde der Nachwuchsbereich komplett eingestampft und bis Saison 42 ausgesetzt. Mit der Etablierung in Liga 3 und dem schwierigeren Umfeld auf dem Transfermarkt sah man jetzt die Zeit gekommen, wieder in den Nachwuchs zu investieren. 10 Mio legte die Vereinsführung in der Sommerpause auf den Tisch, um das Gebäude in Auftrag zu geben. Teammanager Müller begründte die Vorgehensweise wie folgt: "Wir sehen es als nächsten wichtigen Schritt in der Entwicklung des Vereins, jetzt das Nachwuchszentrum in Auftrag zu geben. Das kleine Stadion kann uns die notwendigen Einnahmen generieren, um die Nachwuchsarbeit auf einem Niveau zu betreiben, das uns am Ende auch weiterhelfen wird. Wir wollen perspektivisch Spieler entwicklen, die in unserer Mannschaft spielen können."