Hall of Fame

Nurettin Müller - Torwart (Startspieler)

(Saison 4 bis 11 Winterpause / 121 Spiele, 0 Tore, 8 Vorlagen, Talent 27)

Nurettin Müller lieferte sich zu Beginn der Vereinszeit lange ein Duell mit dem deutlich jüngeren David Romano, der in Sommerpause der Sasion 7 allerdings den Verein wechselte. Doch anstelle du Nummer 1 zu werden, setzte ihm die Vereinsführung den Neuzugang Claas Korf vor die Nase. Sein wahres Talent wurde es spät sichtbar und so löste er Korf durch seine Starke Form erst zu Beginn der Meistersaision 10 ab. War der wichtige Rückhalt im Endspurt um die Meisterschaft und ein entscheidender Faktor. Er hielt die Bavaria im darauffolgenden Jahr auch noch in der Liga, ehe er zur Winterpause der Saison 11 eine neue Herausforderung suchte.

 

Anton Haas - Innenverteidiger, Außenverteidiger, defensives Mittelfeld (Startspieler)

(Saison 4 bis noch im Verein, Talent 28)

Der "ewige Haas" ist die Konstante im Verein. Kapitän, Indentifikationsfigur, aggressiv Leader, Leistungsträger. Bereits mit 18 schnürt der Abwehrrecke für die Bavaria die Stiefel. Seine Flexibilität machte ihn vor allen zu Beginn für den Teammanager so wertvoll. Trotz seiner geringen Körpergröße von nur 1.74 hat er sich aber nun in der Innenverteidigung etabliert.

"Anton hat ein sehr ordentliches Kopfballspiel und Sprungkraft. Meistens löst er durch sein enormes Spielverständnis und seine Zweikampfstärke die Situationen aber frühzeit auf andere Weise", so sein Coach

 

Edgars Dislers - offensives Mittelfeld, Stürmer (Startspieler)

(Saison 4 bis 11 Sommerpause / 164 Spiele, 36 Tore, 28 Vorlagen, Talent 24)

Der Fan-Liebling war der erste aggressiv Leader im Team von Bavaria Freinhausen. Mit seinen 1,91 und 96 kg war der bullige und schnelle Offensivspieler aus Lettland für diese Rolle auch prädestiniert. In unglaublichen 164 Spielen agierte Dislers dabei entweder als schneller Außenspieler oder wurde aufgrund seiner körperlichen Wucht ins Sturmzentrum berufen.

 

Halit Ates - offensives Mittelfeld (Startspieler)

(Saison 4 bis 9 Winterpause / 145 Spiele, 17 Tore, 35 Vorlagen, Talent 15)

Über 5 Spielzeiten hinweg beackerte Halit Ates konsequent und zuverlässig die rechte Außenbahn und war durch seine Schnelligkeit immer ein wichtiger Faktor im Offensivspiel der Freinhauser. Seinen Wechsel mit nur 26 Jahren bedauert der Teammanger noch heute.
"Halit war kein überrageneder Spieler, aber aufgrund seiner Schnelligkeit war er eine echte Waffe. Er hätte durchaus noch ein, zwei Jahre bei uns bleiben und den Aufstieg mit uns feiern können."

 

Martin Schwarz, Stürmer (Startspieler)

(Saison 4 bis 7 Sommerpause / 62 Spiele, 22 Tore, 11 Vorlagen, Talent 10)

Als Teammanager Müller den Verein übernahm war Martin Schwarz bereits am Ende seiner Karriere und bereits eine Vereinsikone. 3 Spielzeiten begleitet er den Verein noch und war dabei in 62 Spielen an 33 Toren beteiligt. Eine sensationelle Quote.

 

Pierre Schwandtner, Stürmer (Startspieler)

(Saison 4 bis 7 Sommerpause / 104 Spiele, 43 Tore, 23 Vorlagen, Talent 30)

Pierre Schwandtner gilt bis heute als das größte Talent, das der Verein jemals hervor brachte. In 104 Spielen konnte die Zuschauer sich an seiner Spielweise erfreuen. Schnell wurde klar, dass für Pierre ein Verein in der 6. Liga zu klein ist. Daher wechselte er in der Sommerpause der 7. Saison für die Rekordsumme von 375.000 Euro zu FC Bears in Liga 5, mit denen er dann auch bereits nach einer Spielzeit in Liga 4 aufsteigen konnte.

 

Dylan Glück, defensives Mittelfeld (Startspieler)

(Saison 4 bis 10 Sommerpause / 44 Spiele, 11 Tore, 12 Vorlagen, Talent 18+)

Dylan Glück - der Unvollendete. Bis heute fragt man sich in der Vereinsführung, was hier schief gelaufen ist. In 6 Spielzeiten kam Glück nur auf 44 Einsätze. Dabei kam er als defensiver Mittelfeldspieler auf sensationelle 11 Tore und 12 Vorlagen und hatte einen sensationellen Notenschnitt von 2,52. Nach dem Aufstieg beendete er seine Karriere.

"Bei Dylan hat irgendwie niemand sein wahres Talent erkannt, bis es dann zu spät war. Er hätte eine Ära prägen können, kam aber irgendwie nie richtig zum Zug bei uns. Das müssen wir uns ankreiden."

 

Stefan Angjelovski. Stürmer

(Saison 7 Winterpause bis 10 Sommerpause / 90 Spiele, 33 Tore, 8 Vorlagen, Talent 22)

Um den bevorstehenden Abgang von Martin Schwarz zu komensieren, beschloss die Vereinsführung wieder einen erfahrenen Stürmer zu verpflichten, der als Teilzeitstürmer mit seiner Erfahrung und seinem Torinstinkt der Mannschaft weiterhelfen sollte. Für 42.000 Euro verpflichtet man den 30-jährigen Nordmazedonier Stefan Angjelovski - ein absoluter Volltreffer wie sich herausstellte. Schnell avancierte der Routinier zum Fanliebling und wurde als erfolgreicher Joker zum Sinnbild für die Schluss-Offensiven bei Bavaria Freinhausen. Nach seiner erfolgreichen Mission, der Meisterschaft, setzte der 34-jährige seine Karriere erfolgreich bei den Riedberg Donkeys weiter.

 

Fabio Fernandes, offensives Mittelfeld, Stürmer

(Saison 8 Winterpause bis Winterpause 13 / 118 Spiele, 31 Tore, 28 Vorlagen, Talent 18)

88 kg bei 1,78? Fabio Fernandes ging nicht unter dem Begriff "Topathlet" druch. Für seine Rolle im zentralen Mittelfeld waren allerdings seine taktischen und technischen Fähigkeiten eher gefragt. Und in Saison 8 interpretierte er seine Rolle im Zentrum des 3-5-2 Systems überragend. 5 Tore, 7 Vorlagen und ein Schnitt von 2,65 in 17 Spielen. Die Systemumstellungen in der darauffolgenden Spielzeit taten ihm allerdings nicht gut. Nach dem verkorksten Saisonstart in Saison 10 stellte der Teammanager dann um und beförderte den Portugiesen auf die rechte Außenbahn - ein Glücksgriff für die Freinhauser.

In der Meistersaison steuerte Fabio in 30 Spielen 12 Tore und 11 Vorlagen bei einem Schnitt von 2,43 bei. Das wichtigste Tor dabei dürfte der vorübergehende 1:1 Ausgleichstreffer im letzten Saisonspiel zur Meisterschaft gewesen sein - ausgerechnet mit dem Kopf.

 

Steve Roy, defensives und offensives Mittelfeld

(Saison 9 Sommerpause bis 11 Sommerpause / 42 Spiele, 13 Tore, 4 Vorlagen, Talent 24)

In der Sommerpause der abgelaufenen Saison 9 wünschte sich der Teammanger einen gestandenen Fußballer, der sowohl offensiv als auch defensiv der Mannschaft weiterhelfen konnte. Steve Roy, der lange Zeit in der 5. Liga und in der letzten Saison sogar in Liga 4 spielte, wollte mit seinen 34 Jahren die Karriere dabei schon ausklingen lassen. Für Bavaria Freinhausen war es der richtige Zeitpunkt, um von so einem Spieler und seiner Erfharung noch zu profitieren. Der Verein wollte sich in Saison 10 sportlich neu aufstellen und Roy sollte dabei helfen dem ganzen eine Struktur zu geben. Doch anscheinend wollte sich der Altstar nicht mit dieser Rolle abfinden und zog im Training das gesamte Team mit seiner Energie mit. Es wurde deutlich, dass Roy nochmal etwas beweisen wollte. Über die gesamte Saison hinweg hatte er eine überragende Form und führte als Einwechselspieler die Mannschaft von Sieg zu Sieg. Er impfte ihr das Siegergen ein und war das Gesicht der Meisterschaft und des Aufstiegs. Seine Bilanz. 1.396 Spielminunten, 11 Tore, 2 Vorlagen und ein Notenschnitt von 2,29.

"Ohne Steve hätten wir die Meisterschaft niemals schaffen können", hieß es später im Verein. Das sehen auch dieFans so, bei denen er noch heute Kultstatus genießt.

 

Chris Zaher - Stürmer

(Saison 9 Winterpause bis 11 Winterpause / 45 Spiele, 17 Tore, 13 Vorlagen, Talent 20)

Der schnelle amerikanische Stürmer benötigte nur 45 Spiele, um sich in die Herzen der Fans zu spielen und dort einen ewigen Platz einzunehmen. In Saison 10, der Meister- und Aufstiegssaison von Liga 6 nach 5 verletzte sich der Starstürmer von Bavaria Freinhausen am 3. Spieltag schwer. Ein Außenbandriss setzte ihn für 10 Wochen außer Gefecht. Doch die Rückrunde sollte seine Bühne werden. In 15 Spielen schoss er 11 Tore und bereitete 7 vor. Ein Tor, wird dabei für immer im Gedächtnis bleiben. Der 2:1 Siegtreffer am letzten Ligaspieltag gegen FC Fischfett 69, das die Meisterschaft sicherte.

Hier der O-Ton:

"Es folgt ein Konter von Bavaria Freinhausen nach Ballgewinn von Pirih gegen Onishi: Rasmus Wallin lässt Mollberg mit einer Körpertäuschung alt aussehen und spielt ohne zu zögern den Ball ins Mittelfeld, um das Spiel seiner Mannschaft zu beschleunigen. Olsson hat nun das Spielgerät, es bleibt dynamisch, Schwardt kann nicht folgen. Kurzerhand wird weiter in die Spitze gespielt! Der Pass holpert zu Zaher, der mit dem berühmten langen Bein den Ball am Fuß und Orosa auf Abstand hält! Zaher wird kurz vor dem Strafraum von Mollet nicht richtig angelaufen und hat eine gute Schussposition, lässt aber das Brecheisen weg und versucht es stattdessen mit einem gefühlvollen Schlenzer. Die Kugel fliegt in den linken Winkel! Der Keeper ist machtlos! Tolles Ding!"

 

Kitione Smith - Stürmer

(Saison 10 Winterpause bis 13 Winterpause / 63 Spiele, 28 Tore, 17 Vorlagen, Talent 20)

Als die Vereinsführung von Bavaria Freinhausen im Winter der Saison 10 merkte, dass das Team um die Meisterschaft mitspielen konnte, wurde das Festgeldkonto freigegeben. Das Ergebnis war die Verpflichtung von Kitione Smith - der Prototyp eines Stoßstürmers. Der Mann aus Fidschi ist 1, 95 Meter groß und 95 kg schwer. Ein bulliger Angreifer mit Torgarantie. Und er erfüllte seinen Job herausragend, war in 14 Spielen an 12 Toren beteiligt und hatte so entscheidenden Anteil am Aufstieg der Freinhauser. Fast noch wertvorller war in der darauffolgenden Sasion in Liga 5, als er mit 22 Torbeteiligungen in 24 Spielen ein Eckpfeiler für dein Klassenerhalt war. Außerdem bemerkenswert - als Elfmeterschütze verwandelte er 9 von 10 Elfer.