Liga 5 - Saison 11 bis 13

Saison 11 - Liga 5

 

Bilanz:                               7. Platz, 55 Punkte, 72:49 Tore

Spieler der Saison:         Kitione Smith (29 Stärke, 20 Talent, ST, 30 Jahre)

Bester Torschütze:         Kitione Smith (14)

Teuerster Einkauf:         Michael Oppliger (169.920, 22 Jahre, 22 Stärke, 19+Talent, AV)

Teuerster Verkauf:         Justin Thomas (189.000, 30 Jahre, 28 Stärke, 26 Talent, AV/DM)

Investition NLZ:              74.000

Spieler aus NLZ:             Konstantinos Panagiotoudis (ST, 20 Jahre, St 10, Talent 15)

                                          Muhames Nasrallah (AV/DM/OM, 19 Jahre, St 11, Talent 12)

                                          Florian Lehnertz (AV, 21 Jahre, St 16, Talent 15)

Investition Stadion:        2.003.810

Finanzielle Bilanz:            -1.144.761

System:                             442 Flügel

Wichtige Information:    Bau der Tribüne Ost - Woche 44 (16. Mai 2021)

 

Saisonverlauf

 

Mit Beginn der Saison 11 (bzw. schon zum Ende der Saison 10) hielten die Friendlies Einzug in Onlineliga und es änderte sich alles. Da pro Saison 44 Friendlies möglich sind und gegen höherklassige Vereine sehr viel mehr Geld zu verdienen ist als mit den Einnahmen einer Ligasaison, verschoben sich auch die Prioritäten. Der sportliche Aspekt rückte in den Hintergrund, der finanzielle in den Vordergrund.

 

Die Bavaria aus Freinhausen ging zunächst aber einen anderen Weg, sollte doch dem sensationellen Aufstieg nicht gleich der Abstieg folgen. In einer sehr ausgeglichenen Liga hatten die Mannen von Teammanager Müller einen sehr ordentlichen Start, konnten sogar den ein oder anderen überraschenden Sieg gegen Titelfavoriten einfahren und hatten schon in der Winterpause starke 27 Zähler auf dem Punktekonto - 13 Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge.

 

Am 25 Spieltag wurde die wichtige 40-Punkte-Marke genommen und somit war die 1. Saison in Liga 5 so gut wie gemeistert. Die Planungen für die neue Saison konnten beginnen. Für die Bavaria bedeutete dies, sich mit der Organisation für die Friendlies zu beschäftigen, um finanziell zulegen zu können. Das große Ziel - der Bau der Osttribüne sollte so bald wie möglich realisiert werden.

 

Personell trennten sich die Freinhauser bereits zum Ende der Saison 10 altersbedingt und auch wegen des Gehalts von Fanliebling Stefan Angjelovski. Ihn ersetzte der 4 Jahre jüngere Oliver Schembs (29 Spiele, 10 Tore, 8 Vorlagen). Er wechselte sich in der Hinrunde im Sturm mit Zaher und Smith je nach Form ab. Außerdem kam mit Leif Andersen ein 29-jähriger DM/OM für die Schaltzentrale, der die Rolle von Steve Roy einnahm und auf der offensiven Position sofort funktionierte (30 Spiele, 6 Tore, 12 Vorlagen). Als neue Nummer 2 im Tor wurde Joaquim Tuitje verpflichtet und mit Sergji Lowitsch konnte die Scoutabteilung auf dem Transfermarkt ein echtes Juwel kostengünstig ergattern.

 

Ansonsten hielt sich der Verein zu Saisonbeginn mit größeren Transfers zurück. Der Stamm der Aufstiegsmannschaft bildete auch in dieser Spielzeit das Grundgerüst und wurde nur punktuell verbessert. In der Winterpause - als abzusehen war, dass die Freinhauser die Klasse halten können - legte die Vereinsführung den Personalhebel aber um. Neben einigen Ergänzungsspielern kamen unter anderen Maksim Fedorovich für die Abwehr und die 20-jährige Sturmhoffnung Nouri Benzerga. Für das defensive Mittelfeld kam Zweikampfspezialist Fadil Topalovic. Verkauft wurden im Gegenzug die beiden Aufstiegshelden Chris Zaher und Torwart Nurittin Müller. Auch Justin Thomas - der nicht wirklich zu überzeugen wusste - konnte für eine relative hohe Summe verkauft werden.

 

In der Sommertransferperiode wurde das Team weiter umstrukturiert, um den wachsenden Ansprüchen der Liga 5 auch in Zukunft stand halten zu können. Zusammen mit dem mittlerweile 24 jährigen Nachwuchsspieler Ferhat Olsson verließ auch Edgars Dislers, die nächste Vereinsikone, den Club. Für sie rückten die nächste Sturmhoffnung Brian Hagenschulte und Rekordtransfer Michael Opplinger in den Kader. Mit Ales Seruga holte der Teammanager einen 34-jährigen Routinier ins Boot, der wahlweise als Taktgeber im Mittelfeld oder im Sturmzentrum agieren konnte.

 

Damit zog die Vereinsführung auch den gesteigerten Anforderungen im Fitnessbereich durch die Friendlies erste Konsequenzen.

 

Positiv wirkten sich die Friendlies allerdings auf die Finanzen aus. Sogar so sehr, dass am Ende der Sommerpause mit dem Bau der Ost-Tribüne begonnen werden konnte. 2 Saisons früher als geplant.

 

Saison 12 - Liga 5

 

Bilanz:                              10. Platz, 44 Punkte, 57:63 Tore

Spieler der Saison:         Ales Seruga (28 Stärke, 29 Talent, OM/ST, 35 Jahre)

Bester Torschütze:         Oliver Schembs (12)

Teuerster Einkauf:          Horst-Werner Mies (106.000, 34 Jahre, 47 Stärke, 30 Talent, TW)

Teuerster Verkauf:         Brian Hagenschulte (249.000, 22 Jahre, 22 Stärke, 23+ Talent, ST)

Investition NLZ:               128.000

Spieler aus NLZ:              Kaloyan Patev (IV, 22 Jahre, St 13, Talent 11+)

                                           Silviu Rus (OM, 18 Jahre, St 16, Talent 13+)

Investition Stadion:         keine Investition

Finanzielle Bilanz:           1.228.565,14

System:                             442 Flügel

 

Saisonverlauf

 

In Saison 12 spielte Bavaria in der 5. Liga Bayern 8. Zumindest auf dem Papier erschien diese Liga stärker als die Liga eine Saison zuvor. Und der Eindruck sollte nicht täuschen. 18 Punkte, 19:36 Tore und Platz 15 standen am Ende der Hinrunde. Dabei handelte sich die Bavaria auch 2 Klatschen ein (1:5 und 0:6).

 

Da sich der Verein mit dem Bau der Ost-Tribüne verschulden musste, waren finanziell und damit auch personell keine großen Sprünge möglich. Auch nicht, um in der Winterpause mit großen Transfers nochmal nachzuhelfen. Im Gegenteil: Mit Gisbert Nederkorn wurde der Shootinstar der Aufstiegssaison für starke 195.000 Euro verkauft. Immerhin konnte sich der einstige Königstransfer aus Saison 10, Rasmus Wallin, mittlerweile in seiner Form stabilisieren und machte mit ordentlichen Leistungen Mut auf den Klassenerhalt.

 

Ansonsten stellt sich das Team fast alleine auf. Tuitje im Tor, Sigurjonsson, Opplinger, Lehnertz oder  Lowitsch als Außenverteidiger, Haas, Fedorovich, Hansen und Nusser im Abwehrzentrum, Enderlein, Wallin, Fernandes, Palfi und Smehyl auf den Außen, Topalovic im defensiven Mittelfeld, Andersen und Seruga im offensiven Zentrum und vorne mit Schembs, Smith, Hagenschulte und Benzerga.

 

Trotz der schlechten Platzierung in der Hinrunde, spielte das Team in bekannten 442 Flügel keinen schlechten Fußball. Die Möglichkeiten das ein oder andere  Spiel zu den eigenen Gunsten zu entscheiden waren vorhanden. Doch im Defensivverbund zeigte man sich zu anfällig und vorne etwas zu harmlos.

 

Mit schmalem Geldbeutel wurde der erfahrene 32-jährige Innenverteidiger Hendrik Dittrich verpflichtet. Er sollte der Defensive die notwenige Stabilität bringen - und dieser Plan ging auf. Dittrich gelang es nicht nur in 12 Spielen einen Schnitt von 2,79 zu erzielen (als IV!), sondern er steuerte auch noch 2 Tore und 2 Vorlagen bei.

 

Zusammen mit dem überrangenden Leif Andersen (22 Spiele, Note 2,68, 7 Tore, 6 Vorlagen) schaffte es die Bavaria am Ende doch auf einen relativ ungefährdeten 10. Platz.

 

Teammanager Müller sagte nach der Saison über Leif:

"Er ist ein fantastischer Spieler. Er kann Spiele natürlich nicht alleine gewinnen, aber unsere Mannschaft spielt auf jeden Fall besser, wenn er auf dem Platz steht."

 

Mit der Sicherheit im Rücken konnte die Vereinsführung auch wieder in die Friendlies einsteigen und mit den Einnahmen die letzten Schulden aus dem Stadionbau tilgen. Es wurden sogar Mehreinnahmen erzielt, um den Grundstein für eine Strategieänderung für die kommende Saison zu legen.

 

Anstelle zwischen Abstiegskampf und Mittelfeldplatz zu stehen und sich für die lukrativen Friendlies oder für die Liga zu entscheiden. Entschloss die Vorstandschaft den Aufbau einer eigenen Friendly-Mannschaft. Hierzu wurden 500.000 Euro in alternde Stars investiert, die dem Verein in Zukunft die entsprechenden Einnahmen bringen sollen. Wettengel, Haskaya, Mies, Arendt, Grün - 5 Spieler, die die Zuschauer anlocken. Um die entsprechenden Kaderplätze frei zu bekommen, trennte sich Müller für 249.000 Euro von Toptalent Brian Hagenschulte, der sein persönliches Highlight am 27. Spieltag beim 5:0 gegen den TSV Wolnzach hatte. Hagenschulte erzielte dabei 4 Treffer und bereitete das 5. Tor vor. Auch weitere Spieler aus der eigenen Jugend (Zvonimir Fata, Florian Lehnertz) und der seit Saison 9 im Dienst stehende Jakob Asfaha mussten weichen.

Saison 13 - Liga 5

 

Bilanz:                               3. Platz, 75 Punkte, 72:22 Tore

Spieler der Saison:         Oliver Grün (32 Stärke, 28 Talent, OM, 34 Jahre)

Bester Torschütze:         Nenad Milenkovic (17)

Teuerster Einkauf:          Yahaya Sarfo-Gyamfi (184.130, 35 Jahre, 53 Stärke, 30 Talent, TW)

Teuerster Verkauf:         Oliver Rabeneick (285.000, 22 Jahre, 23 Stärke, 16 Talent, IV)

Investition NLZ:               467.172

Spieler aus NLZ:              Tom Pfeffer (AV, 20 Jahre, St 19, Talent 11+)

Investition Stadion:        2.102.356 (Dach auf Ost + Süd)

Finanzielle Bilanz:           -338.716

System:                             442 Flügel

 

Saisonverlauf

 

Die Änderung der Gesamtstrategie zur Schaffung einer Friendly-Mannschaft mit dem sog. hohen "L-Wert" hatte zur Folge, dass der Friendly-Kalender fast ausgebucht war. Die Taktik mit dem Kauf der alternden Stars schien aufzugehen. Zusätzlich zu den schon bald eingespielten Kosten der Investitionen hatte es den Nebeneffekt, dass hin und wieder auch ein Altstar im Ligabetrieb eingesetzt werden konnte und sich somit die Qualität der Ligaelf enorm erhöhte.

 

Neben den bekannten Transfers sicherte sich Müller für die Liga noch den 28-jährgen Topstürmer Nenad Milenkovic und den 21-jährigen Shaun Lawrence als DM/OM, der dank seiner Zweikampfwerte aktuell zum AV umgeschult werden soll.

 

Nachdem der Start etwas holprig verlief, stabilisierte sich die Bavaria Mitte der Hinrunde und konnte mit einem überraschenden 3. Platz und 36 Punkten in die Winterpause gehen. Mit dieser Ausbeute war die Herangehensweise an die Rückrunde völlig entspannt und ohne Druck und das Team machte einfach da weiter, wo es aufgehörte hatte. So sprang mit nur 5 Saisonniederlagen ein sensationeller 3. Platz für die Freinhauser heraus.

 

Den Grundstock dieses Erfolgs bildete zweifelsohne die sehr solide Abwehr. Der Defensivverbund mit Torwart Joaqium Tuitje, Kapitän Hass in der Innverteidigung und seinen Partnern Dittrich oder Nusser zusammen mit den 3 Außenverteidigern Oppliger, Lowitsch und Fedorovich ließen nur ganze 22 Gegentore zu.

 

Das Mittelfeld beackerten Enderlein, Fernandes, Smehyl, Topalovic, Andersen und vor allem Claudius Grün. Grün, der als 34-jähriger im offensiven Mittelfeld die Fäden zog schaffte dabei in 13 Spielen 8 Tore und 5 Vorlagen, was ihm einen sensationellen Notenschnitt von 1,96 einbrachte. Auch Leif Andersen führte mit 9 Toren und 3 Assists die Mannschaft mit an.

 

Besonders positiv in Erscheinung treten konnte der Nachwuchs in Form von Silviu Rus. Der 18-jährige aus der Talentschmiede der Freinhauser brachte es auf 396 Spielminuten bei einem Notenschnitt von 2,56 und 4 Vorlagen.

 

In vorderster Front wechselten sich Oliver Schembs, Andreas Wettengel, Nenad Milenkovic und Kitione Smith ab, wobei letzterer nach der erfolgreichen Hinrunde für die Nachwuchsstürmer Nouri Benzerga und Wilson Cesinha Platz machen musste.

 

In Sachen Transfers trennte sich Bavaria Freinhausen von 2 weiteren Vereinslegenden Fabio Fernandes und Kitione Smith verließen den Verein bereits zur Winterpause, als klar war, dass eine ungefährdete Rückrunde bevor stand. Und mit Ales Seruga und Hendrik Dittrich beendeten 2 verlässliche Spieler ihre Karrieren. 

 

Auch finanziell zauberte der Verein das bislang erfolgreichste Jahr aufs Parket. Einnahmen von ca. 2 Mio aus den Friendlies wurden sofort in die Infrastruktur gesteckt. Die Vereinsführung entschied sich hierbei für die konservativere Lösung - das Stadion. Mit dem Bau des Dachs auf der Ost-Tribüne und der Süd als gemischte Tribüne baut der Verein weiter am soliden Fundament für die Zukunft.

 

"Es war uns wichtig eine planbare, verlässliche Einnahmequelle zu haben, mit der wir unseren Spielbetrieb finanzieren können. Der nächste Schritt wird die Erweiterung in die Jugendabteilung sein."