Liga 4 - ab Saison 19

Saison 19 - Liga 4

 

Bilanz:                             8. Platz, 48 Punkte, 44:44 Tore

Spieler der Saison:        Viktor Schmidt (Stärke 50, Talent 28, Pos TW, 36 Jahre), Note 2,74 bei 21 Spielen

Bester Torschütze:       Chris Burns (9)

Teuerster Einkauf:        Jong-In Park (865.000, 29 Jahre, 46 Stärke, 32 Talent, OM, ST)

Teuerster Verkauf:       Artur Gerasymets (399.999, 19 Jahre, 21 Stärke, Talent 19+, AV, IV, DM)

Investition NLZ:             1.038.832

Spieler aus NLZ:            Igor Kerckhove (ST, 23 Jahre, St 27, Talent 26+)
                                         Patrice Feutchine (DM, 22 Jahre, St 21, Talent 16+)

                                         Hansheinz Oezbey (TW, 20 Jahre, St 22, Talent 17+)

Investition Stadion:       1.997.905 (Bau der Westtribüne)

Finanzielle Bilanz:          -24.641 Euro

System:                            4231

 

Saisonverlauf

Die Meisterschaft und der umjubelte Aufstieg über die Quali waren die viel zitierten Meilensteine für die Bavaria. Die Grundvoraussetzung, um den Verein weiter zu entwickeln. Nach 3 Spieltagen in der 4. Liga trat allerdings auch ein wenig Ernüchterung ein. Die Zahlen lieferten die Begründung dafür. 3 Spiele, 1 Punkt, 2:6 Tore, Platz 16.

 

"Es scheint so, als würde die Mannschaft nach dem Kraftakt aus der letzten - oder eigentlich aus den vergangenen 3 Saisons - jetzt ein wenig durchschnaufen. Wir haben seit Beginn der Spielzeit nicht die Form, die uns die letzten Jahre ausgezeichnet hat", so Teammanager Müller.

 

Im Umfeld und bei den Fans hatte das Team aber einen hohen Kredit. Die Zeichen standen noch nicht auf Alarm. Aus den nächsten beiden Partien holte man 4 Punkte, trotzdem entschied sich Müller dazu, das Aufstiegssystem zu ändern und für die Anfangszeit in der 4. Liga eine andere Strategie zu fahren. Auch die Zusammensetzung des Teams trug zu dieser Entscheidung bei. Viele Stürmer hatten das Team verlassen und das Mittelfeld sollte gegen die Gegner auf Augenhöhe gestärkt werden. Außerdem wollte Müller seinem neuen Kapitän Chris Burns (er übernahm das Amt von Anton Haas) so noch mehr Verantwortung übertragen und er installierte das 4231-System.

 

Tatsächlich zeigte die Umstellung die Wirkung. Das Team stabilisierte sich - allerdings ohne wirklich viele Punkte einzufahren, denn die Bavaria spielte 6 Remis am Stück. 11 Punkte aus 11 Spielen hatten Platz 12 zur Folge. Zum Glück gelangen im Anschluss an die Unentschiedenserie 9 Punkte aus 3 Partien. Damit blieb man sensationelle 11 Spiele ungeschlagen und in der gesamten Hinrunde konnte kein Gegner 3 Punkte aus der Freinhauser Festung entführen. Maßgeblichen Anteil an diesem Endspurt hatten vor allem Kapitän Burns und Stoßstürmer Niang. Mit 23 Punkten lag das Team auf Platz 10. Neun Punkte Abstand zu den Abstiegsrängen.

 

Aus den ersten 6 Partien der Rückrunde gelangen weitere 10 Punkte und der Nichtabstieg war frühzeitig zum greifen nahe. Eine Schwächephase von 5 Spielen ohne Punkte und 4 Spielen ohne eigenes Tor, machten die Lage allerdings wieder unnötig spannend. Aber die Freinhauser behielten die Ruhe und starten im Anschluss eine Gegenserie mit 5 Siegen in Folge und sicherten mit einem respektablen 8. Platz die Zugehörigkeit zu Liga 4.

 

Im Tor spielte Viktor Schmidt eine super Saison. Neben seinen Fähigkeiten auf der Linie steuerte er außerdem noch 4 Assists bei. Eigentlich sollte Barak Möltgen der neue Rückhalt werden, der talentierte Torwart fand sich nach schlechten Trainingsleistungen aber oft auf der Bank wieder.

 

In der Viererkette spielten Evers, Davis und Scott zumeist auf den Außenpositionen und Klug und Tuchscherer im Zentrum. Das belgische Eigengewächs Leemans kam auf 13 Einsätze und wusste durchaus zu überzeugen. Der Generationswechsel in der Innenverteidigung wird in der neuen Saison sicherlich weitergehen. Zumal sich auch André Mofedi stabilisierte und sich endlich zu einer Alternative zu entwickeln scheint. Vereinsikone Anton Hass wurde vom Teammanager auf vielen Positionen benötigt. Vor allem im defensiven Mittelfeld zeigte der ehemalige Kapitän starke Leistungen und trug 5 Saisontore bei. Persönliche Bestleistung mit 33 Jahren.

 

Ein großer Stabilisator im Mittelfeld war Julian Cabrera in der Defensive. 32 Ligaspiele absolvierte der Argentinier in seiner letzten Saison ehe er mit 36 Jahren seine Karriere beendete. 6 Tore und 2 Assists bei einem Notenschnitt von 3,09 für einen defensiven Mittelfeldspieler zeigen, wie wichtig Cabrera in seiner letzten Saison für das Team noch einmal war.

 

Zwei der drei offensiven Positionen besetzen Burns und Safra. Der Kapitän war auch in dieser Saison mit 9 Toren und 10 Assists ein extrem wichtiger Faktor und der Garant für den Klassenerhalt. Mino Balde brachte als Joker regelmäßig frischen Wind und die jungen Spieler um Aratore, Msakni und - der in der Winterpause verpflichtete - Knezevic teilten sich den 3. Platz im Mittelfeld.

 

Im Sturm war nur noch ein Platz zu vergeben. Torschützenkönig und Aufstiegsheld Choi blieb in dem neuen System lediglich die Rolle des Edeljokers. Für ihn übernahm Niang, der seine Sache als alleinige Spitze mit 6 Toren und 7 Vorlagen ordentlich machte. In Summe sind 13 Torbeteiligungen in 25 Spielen allerdings zu wenig für einen Stürmer seiner Klasse.

 

Auch in der Infrastruktur des Vereins tat sich einiges in Saison 19. Die West-Tribüne wurde gebaut, um schneller von den erhöhten Zuschauereinnahmen zu profitieren. Im Gegenzug wurde das NLZ um 30% zurückgefahren, um Kosten zu sparen.

 

Und auf dem Transfermarkt ging der Teammanager auf Shoppingtour. Die Umstrukturierung zu einer dauerhaft konkurrenzfähigen 4. Ligamannschaft nahm nach dem feststehenden Klassenerhalt schnell Formen an. "Ein Aufstieg bedeutet immer auch eine Umstrukturierung der Mannschaft. Die Jungs die eine Liga tiefer noch Stammspieler waren, sind jetzt zum Teil nur noch Ergänzungsspieler und unsere Ergänzungsspieler aus Liga 5 kommen auf fast keine Einsatzzeiten mehr. Das ist für beide Seiten unbefriedigend. Daher müssen wir uns von einigen Spielern trennen", so Müller.

 

Auch das Alter war bei einigen Spielern ein Kriterium für einen Wechsel. Peyrovani, Speck, Schmidt, Cabrera, Oppliger, Strujik und Moore wurden verkauft. Ebenfalls die Jugenspieler Gerasymets, Bajc, Kerckhove und Feutchine, die keine Zukunft im Verein hatten.

 

Das Geld wurde allerdings gleich wieder reinvestiert. Dem bereits angesprochenen Knezevic (755k) folgten in der Sommerpause Sam Edwards (808k), Hans-Detlef Wiegand (820k), Hugo Przyrembel, Rekordeinkauf Jong-In Park (865k) und die Zukunft im Tor Jason Figueroa (735k).

Saison 20 - Liga 4

 

Bilanz:                               5. Platz, 62 Punkte, 73:35 Tore

Spieler der Saison:          Hans-Detlef Wiegand (Stärke 48, Talent 28, Pos OM, 30 Jahre)

                                           Note 2,52 bei 30 Spielen

                                            Jong-In Park (Stärke 46, Talent 32, Pos OM, ST, 30 Jahre)

                                            Note 2,55 bei 21 Spielen

                                            Sam Edwards (Stärke 44, Talent 34, Pos OM, DM, 28 Jahre)

                                            Note 2,59 bei 27 Spielen

Bester Torschütze:           Hans-Detlef Wiegand (16 Tore)

Teuerster Einkauf:            Nicol Hesse (995.000, 21 Jahre, 40 Stärke, 38 Talent, AV, IV, DM)

Teuerster Verkauf:           Mino Balde (389.000, 33 Jahre, 36 Stärke, Talent 23, OM, ST)

                                            Erik Schreck (389.000, 22 Jahre, 31 Stärke, Talent 22+, IV)

Investition NLZ:                1.038.832

Spieler aus NLZ:                Albin Kari (TW, 22 Jahre, St 37, Talent 23+)
                                             Dmitri Stusser (IV, 22 Jahre, St 20, Talent 13+)

                                             Erik Schreck (IV, 22 Jahre, 31 Stärke, Talent 22+)

                                             Matthew Lennon (OM, ST, 22 Jahre, St 24, Talent 18+)

Investition Stadion:          1.997.905 (Südost und Südwest + Überdachung der Westtribüne)

Finanzielle Bilanz:             -508.614 Euro

System:                               4150 und 442 Flügel

 

Saisonverlauf

Saison 2 in Liga 4 sollte für die Bavaria eines mit ungeahnten Höhen, aber auch mit einigen Tiefen werden. In der neu zusammengestellten Bayern 2 war schnell ersichtlich, dass trotz der hochkarätigen Verstärkung die Devise weiterhin nur "Klassenerhalt" lauten konnte. Neben 5 Teams, die in Sachen individueller Stärke deutlich über den Freinhausern anzusiedeln waren, rückten vor allem die anderen Teams deutlich zusammen. Mit dem SC Aunkos fiel nur ein Team ab. Zwei  weitere Abstiegsplätze waren ebenfalls Mitte der Rückrunde nahezu fest gebucht. Nur Platz 15 blieb lange offen.

 

Beflügelt durch die neuen Stars im Team, legte die Bavaria mit einem Vereinsrekord los. 4 Siege zum Auftakt, das war historisch. Die erste Niederlage gab es am 6. Spieltag. An den Spieltagen 4 und 5 standen die Freinhauser zwischenzeitlich sogar an der Tabellenspitze. Zum Ende der Hinrunde ging dem Team aber ein wenig die Puste aus. Platzverweise und vor allem wochenlange Verletzungen von Topscorer Jong-In Park und dem Chefabräumer Sam Edwards, die bis in die Rückrunde hinein reichten, brachten die Mannschaft zusätzlich aus dem Tritt. Von Spieltag 12 bis Spieltag 23 holte man lediglich 9 Punkte - ein Beleg dafür, wie schnelllebig die 4. Liga sein kann.

 

Erst am 24. Spieltag gelang der Bavaria ein überzeugender 4:0 Sieg gegen FC Hammerweg - der Start in eine Siegesserie und damit der frühzeitig sichere Klassenerhalt. Was Jong-In Park in der Hinrunde vor seiner Verletzung war, war Hans-Detlef Wiegand in der Rückrunde. Zu seinen 4 Toren aus der Hinrunde legte er in der Rückrunde nochmal starke 12 Treffer nach. Darunter auch 2 Dreierpacks. Am Ende der Saison sprang ein sensationeller 5. Platz heraus.

 

Teammanager Müller stellte das System aufgrund der neu gewonnen Stärke im Mittelfeld auf ein 4150-System um. Im Tor wechselten sich Figueroa und Möltgen ab. Die etatmäßige Viererkette bestand aus Evers, Klug, Mofedi/Leemans und Davis. Die Routinies Haas und Tuchscherer sprangen bei  Formschwankungen ein.

 

Die Sechser-Position wurde von Sam Edwards - bis zu seiner Verletzung - hervorragend ausgefüllt. Zabel ersetzte ihn während seines Ausfalls. Auch wenn Zabel seine Sache ordentlich machte, war hier ein deutlicher Qualitätsunterschied zu spüren.

Das offensive Zentrum besetzen in der Regel Park, Wiegand und Burns. Safra war hier der Rotationsspieler. Aber auch Knezevic, Aratore und Msakni kamen regelmäßig zu ihren Einsätzen. Przyrembel, Chen und Niang teilten sich die beiden Flügelpositionen. Der im Winter verpflichtete Stürmer Klünenberg fand Mitte der Rückrunde auch immer wieder ins Team.

 

Mitte der Rückrunde änderte der Teammanager auch immer mal wieder die Formation. Vom üblichen 4150 wurde vor allem zu Hause auch gerne mal das 442 Flügel praktiziert.

 

Finanziell war Saison 21 eine große Herausforderung. Der Spagat zwischen Stadionausbau und Investitionen in einen konkurrenzfähigen Kader stellte das Management vor einige schwierige Entscheidungen. Der Verein befand sich eigentlich permanent in den tiefroten Zahlen.

 

"Das ist keine schöne Situation und wir wollen das so gut wie möglich vermeiden. Der Bau des Stadions hat allerdings eine sehr hohe Priorität bei uns im Verein. Da wir auf der Kostenseite einige Positionen klein halten können, gibt es kontinuierlich Einnahmen, die uns dieses Handeln aber erlauben - zumindest übergangsweise", wurde Präsident G. Winner zitiert.

 

Die Investition in die Süd-Ost und die Süd-West sowie die Überdachung der West kosteten den Verein 1.84 Mio Euro in Saison 21. Ein Betrag den man zum einen aus den Einnahmen durch die Friendlies erwirtschaften aber vor allem auch wegen der guten Kaderplanung auch ausgeben konnte.

 

Tatsächlich kann die Bavaria auch aktuell ein konkurrenzfähiges Team stellen, das einen Alterschnitt von 24 Jahren hat. Figueroa - Hesse (Neuzugang), Klug, Leemans, Evers - Souza, Burns, Edwards, Knezevic - Przyrembel, Niang.

Eine Investition in den Kader wäre somit in den nächsten 2-3 Jahren nicht zwingend notwendig.

 

Trotzdem arbeiten die Verantwortlichen permanent an der Verstärkung des Kaders. So konnte mit Nicol Hesse ein 21-jähriger Defensivallrounder für die bisherige Rekordablöse von 995.000 Euro verpflichtet werden. Und mit Alexander Hertha wurden ein Mittelfeldspieler verpflichtet, um bei Verletzungen der Mittelfeldstars einen gleichwertigen Ersatz zu haben. Die Ablösesummen konnten aufgebracht werden, da man sich von einigen Altstars verabschiedete. Darunter auch Balde, Safra, Tuchscherer, Eigengewächs Moritz Zabel und Erik Schreck, der aus dem Nachwuchs kam.

Saison 21 - Liga 4

 

Bilanz:                                11. Platz, 48 Punkte, 61:63 Tore

Spieler der Saison:           Hans-Detlef Wiegand (Stärke 48, Talent 28, Pos OM, 31 Jahre)

                                            Note 2,56 bei 18 Spielen

                                            Hugo Przyrembel (Stärke 44, Talent 39, Pos ST, 28 Jahre)

                                            Note 2,96 bei 28 Spielen, 9 Tore, 10 Assists

Beste Torschützen:          Hugo Przyrembel und Sam Edwards (je 9 Tore)

Teuerste Einkäufe:           Mahmut Hackmann (1.150.000, 28 Jahre, 51 Stärke, 35 Talent, AV, DM, OM)

Teuerster Verkauf:           Matt Teggart (599.500, 22 Jahre, 34 Stärke, Talent 35+, OM)

Investition NLZ:                1.038.832

Spieler aus NLZ:                Jakub Bocok (IV, 22 Jahre, St 27, Talent 18+)
                                             Karen Sobolev (AV, 23 Jahre, St 31, Talent 22+)

                                             Cristian Lobos (IV, 21 Jahre, 38 Stärke, Talent 23+)

Investition Stadion:           1.050.397 (Nordtribüne)

Finanzielle Bilanz:              -306.963 Euro

System:                                 4150, 442 Flügel, 442 Flach

 

Saisonverlauf

Das dritte Jahr in Liga 4 stellte eine Feuerprobe dar. In einer neu zusammengestellten Liga, sah sich die Bavaria enormer Konkurrenz gegenüber. Selbst stellte man einen Kader mit einer Stärke von ca. 45%, der Rest der Liga war ebenfalls auf diesem Niveau. 5 Teams waren deutlich darüber (um die 50%). Insgesamt war die Bayern 2 in der Saison 21 die stärkste bei Onlineliga.

 

Der Saisonverlauf in der Hinrunde gestaltete sich dementsprechend, trotzdem lieferten die Freinhauser eine ordentliche Spielzeit ab. So stand man nach 5 Spieltagen auf Platz 8, nach 10 Spieltagen auf Platz 8 und nach 15 auf Platz 10. Zum Ende der Hinrunde belegte die Mannschaft von Teammanager Müller den 11. Platz - allerdings nur mit 3 Punkten Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz. In die Rückrunde startete man dann mit 5 Siegen aus 4 Spielen und der Abstand erhöhte sich auf 11 Punkte. Mit 34 Punkten auf dem Konto merkte man allerdings auch, dass die Luft aus der Saison heraus war. In den verbleibenden Spielen wurden immer wieder neue Aufstellungen und Formationen getestet. Am Ende belegte man mit 48 Punkten einen respektablen 11. Platz.

 

"Das war die bislang schwerste Saison in Liga 4 für uns. Als wir zu Beginn die Ligeneinteilung sahen, war uns allen sofort klar, dass nur der Klassenerhalt das Ziel sein kann", so Teammanager Müller.

 

Wie ernst die Lage in dieser Saison 21 war, verdeutlicht auch die Tatsache, dass zur Winterpause für Mahmut Hackmann so tief in die Tasche gegriffen wurde wie noch nie zuvor. Der Aufsichtsrat genehmigte die Pläne des Vorstands den Bau der Nordtribüne auszusetzen und das Geld in den sportlichen Bereich zu investieren. Somit wurde das strategisch wichtigste Ziel dem sportlichen Erfolg untergeordnet.

 

In der Vorbereitung auf die Saison 21 war der Verein auf dem Transfermarkt eher zurückhaltend. Alexander Hertha stellte eine flexible Erweiterung des stark besetzten Mittelfelds dar und mit Hanno Strecker und Spyros Papadopoulos kamen noch 2 erfahrene Spieler für die Defensive. Der junge Nicol Hesse wurde als eher perspektivischer Einkauf gesehen, kam aber aufgrund seiner starken Form dennoch zu 19 Einsätzen in der Liga. Somit war das Gesicht der Mannschaft sehr ähnlich zu dem aus der Vorsaison und die Rollen entsprechend verteilt. Die Nachbesserung in der Winterpause mit dem Kauf von Hackmann stellte sich als absolut richtig heraus. Der Neu-Freinhauser konnte die Problemzonen in der Außenverteidigung schließen und war auch sonst variabel einsetzbar.

 

Der Auftrag für die sportliche Leitung in der folgenden Sommerpause bestand darin, das Team weiter zu stärken, um eine erneute Saison in so einer starken Liga wieder bestehen zu können. Als Problemzone wurde die Abwehr ausgemacht. Frühzeitig wurde mit Saad Aiboud von TuS Kleefeld ein neuer Abwehrchef für die Summe von 1.15 Mio verpflichtet. Der Kader wurde weiter ausgedünnt und Spieler, die kaum noch zum Einsatz kamen, sollten verkauft werden. Unter anderem verließen auch André Mofedi und Craig Davis den Verein. Mit Vladimir Becker (IV, 21 Jahre), Vojo Kovacevic (IV, AV, 29 Jahre) kamen noch 2 weitere Spieler für die Defensive. Ein Coup gelang mit der Verpflichtung von Erick Guevara. Den Stürmer hatten die Freinhauser schon seit langem auf dem Zettel. Vor 3 Saisons klappte der Wechsel nicht, aber jetzt heuerte der Wunschstürmer bei der Bavaria an.

 

Nach der Ligeneinteilung für Saison 22 war zu erkennen, dass der Verein auf dem Papier zu den Top 5 gehörte. Somit wurden die letzten freien Finanzmittel genutzt, um doch noch in die Nordtribüne zu investieren und die Infrastruktur weiter voran zu bringen.

 

Auch aus dem Nachwuchsleistungszentrum gab es eine positive Nachricht zu vermelden. Mit Cristian Lobos wurde ein IV aus dem Nachwuchs verpflichtet, der durchaus auch für die 1. Elf in Frage kommen könnte. Intern überlegt man, ihn auf die Position eines AVs umzuschulen.